ERNÄHRUNGSMEDIZIN

 

Grundlage der ernährungsmedizinischen Therapie ist die Ernährungsanamnese und die körperliche Untersuchung, sowie evtl. apparative und laborchemische Untersuchungen. Hierdurch kann das ernährungsbedingte Risikoprofil eines Patienten (Übergewicht, Untergewicht und Mangelernährung) eingeschätzt werden.

 

Viele Erkrankungen können durch adäquate Ernährung positiv beeinflusst werden.

 

Der ernährungsmedizinisch versierte Arzt kann mit seinen Kenntnissen von Stoffwechsel und Pathophysiologie ernährungsbedingte Risiken bei Patienten erkennen und dann mit wissenschaftlich begründeten ernährungstherapeutischen Maßnahmen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Krankheit des Patienten mit größtmöglichem Erfolg behandelt werden kann.

 

Angesichts der stetig steigenden Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung und ihrer Folgeerkrankungen Diabetes, Hypertonie und koronarer Herzkrankheit kann die große Bedeutung präventiver Maßnahmen nicht genug betont werden. Nicht nur die primäre, sondern auch die sekundäre Prävention erfordert einen interdisziplinären Ansatz unter ernährungsmedizinisch qualifizierter ärztlicher Führung.